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07.05.2012  ·  Dirk Schürjohann zum Thema Jobs.

Jobs: Frontend + Backend

Wir suchen mal wieder immer noch Verstärkung. In Berlin, dem Glastonbury Festival der Freelancer, ist das aktuell nicht ganz einfach. Deshalb freuen wir uns sehr über Tips, Tweets, Weitererzählungen oder Empfehlungen von Euch. Vielen herzlichen Dank!

Frontend-Entwickler mit Fokus auf JavaScript (m/w)

Fest oder frei, 50-100%, Junior oder Senior,
10179 Berlin oder 33449 Langenberg/NRW

JavaScript, HTML

Dein Profil:

1. Du bist JavaScript-Ritter (oder willst es werden)

Prototypal Inheritance, na klar. Du willst modulare JS-Strukturen entwickeln, und Du kennst Iterator, Decorator, Observer und Konsorten. Du findest Dich problemlos im DOM zurecht und weißt, wo die Performance steckt.
Du kennst Deine Werkzeuge, bist flexibel im Umgang mit fremdem Code und Du testest, bevor Du etwas raus gibst. Du arbeitest gerne unobtrusive, verfolgst die Entwicklung von HTML5 APIs und hast ein gutes Gespür dafür, wann eine Technik praktikabel ist.

2. Du schreibst solides HTML und CSS

Neben JavaScript ist dies Dein zweites Standbein. Du hast ein gesundes Fachwissen und einige Praxiserfahrung. Du weißt, welche Auswirkungen CSS-Spezifität hat und wann Vererbung nützt oder nervt. Du verfolgst die Entwicklung von HTML und CSS, den Fortschritt der Browser und die Bedürfnisse der Nutzer.
Im besten Fall steckst Du sogar recht tief im Thema, kennst Best Practices im Umgang mit Polyfills, Responsive Design, mobilen Endgeräten, Zugänglichkeit und SEO. Auch nützlich: Interesse an Design/UX.

3. Du hast einen tollen Charakter

Was uns sehr wichtig ist: Gewissenhaftigkeit. Du schaffst nicht nur 90%, sondern weißt, dass die letzten 10% absolut entscheidend sind. Dabei bist Du pragmatisch und bevorzugst durchaus mal den schnelleren Weg, wenn es der bessere von beiden ist.
Du kommunizierst, was Dich antreibt, und Du willst wissen, was wir anderen denken. Du bist offen und interessiert. Du brennst auf neue Herausforderungen und willst mit uns zusammen viel lernen und viel erreichen. Du hast Dich bewusst für ein kleines Team entschieden und freust Dich über viel Eigenverantwortung.

PHP-Entwickler (m/w)

Fest oder frei, 50-100%, Junior oder Senior,
10179 Berlin oder 33449 Langenberg/NRW

PHP, CMS, Shops

Dein Profil:

1. Du bist PHP-Meister (oder willst es werden)

Du programmierst objektorientiert und auf hohem Niveau. Du verfügst über sinnvolle Werkzeuge und kennst gängige Design Patterns. Du hantierst mit Datenbanken und kommunizierst über Schnittstellen. Du planst, bevor Du loslegst, dokumentierst zielstrebig und testest gewissenhaft. Du hast Dich mit Frameworks wie Symfony, CodeIgniter, Cake oder Zend beschäftigt. Im besten Fall hast Du bereits Erfahrung mit der Software, die wir häufig nutzen: REDAXO, WordPress, Drupal, TYPO3, OXID oder Magento.

2. Du hast eine solide Frontend-Basis (HTML, CSS, JS)

Dein PHP generiert oft HTML, und damit kannst Du bestens umgehen. Du hast ein gesundes Fachwissen und ausreichende Praxis mit Frontend-Code. Du strebst eine saubere Trennung von Inhalt, Design und Aktion an. Du hast Interesse am Thema und verfolgst die Entwicklung von HTML, CSS und JavaScript.

3. Du hast einen tollen Charakter

Was uns sehr wichtig ist: Gewissenhaftigkeit. Du schaffst nicht nur 90%, sondern weißt, dass die letzten 10% absolut entscheidend sind. Dabei bist Du pragmatisch und bevorzugst durchaus mal den schnelleren Weg, wenn es der bessere von beiden ist.
Du kommunizierst, was Dich antreibt, und Du willst wissen, was wir anderen denken. Du bist offen und interessiert. Du brennst auf neue Herausforderungen und willst mit uns zusammen viel lernen und viel erreichen. Du hast Dich bewusst für ein kleines Team entschieden und freust Dich über viel Eigenverantwortung.

Willkommen bei DECAF,
wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit Arbeitsbeispielen an jobs@decaf.de!

Über uns:
Wir sind ein kleines Team in Berlin und Langenberg/NRW.
Wir konzipieren, designen und entwickeln Websites und Webanwendungen. Wir arbeiten häufig in externen Projektteams, meist im Bereich Frontend-Entwicklung. Im Backend nutzen wir vornehmlich PHP, oft in Verbindung mit REDAXO, WordPress, Drupal, TYPO3, OXID oder Magento.
Wir sind vom Typ viel mehr solide Handwerker als Internet-Rockstars.

14.05.2012  ·  Dirk Schürjohann zu den Themen Portfolio und WordPress.

VIRGIN TALES Film

Neulich online gegangen: Die Website zum Kino-Dokumentarfilm VIRGIN TALES, der ab Juni in den Schweizer Kinos anläuft.

Im Hintergrund werkelt ein WordPress. Vornerum wollten wir unbedingt ein Parallax-Scrolling einsetzen. Das bot sich fürchterlich an, ist doch das Key Visual — Braut und Soldat vor den Rocky Mountains — unheimlich stark. Es fährt beim Scrollen von unten her auf, zuammen mit einem, sry, beinahe theatralisch bewölkten Himmel.

Synopsis:

Evangelikale Christen rufen die zweite sexuelle Revolution aus: Keuschheit als Gegenbewegung zu Gesinnung und Praktiken der modernen Kultur. So gelobt in den USA bereits jedes achte Mädchen, unbefleckt in die Ehe zu gehen.

Zwei Jahre lang haben die Filmemacher die Famile Wilson und ihren Nachwuchs begleitet.

Zur Website: virgintales.com

13.11.2011  ·  Dirk Schürjohann zum Thema REDAXO. Kommentare 6

REDAXO-Tag am 12.11.2011 in Frankfurt

Um REDAXO ist es in den letzten Monaten etwas stiller geworden als üblich, was daran liegen kann, dass das Team in der Entwicklung der neuen Version 5 steckt. Es gab Pläne, die 5er schon zu Beginn dieses Jahres zu veröffentlichen, als es dann aber zu Verzögerungen kam, hat man beschlossen, den gewohnten Weg zu gehen: Es kommt dann, wenn es fertig ist. Inzwischen wird es immer fertiger, so dass angekündigt wurden, den aktuellen Stand auf dem REDAXO-Tag in Frankfurt vorzustellen.

TOXID

Vorher gab es noch Vorträge aus dem 4er-Umfeld. GN2 zeigte mit Joscha Krugs TOXID einen Weg, den OXID-Webshop mit REDAXO zu paaren, um die beschränkten CMS-Fähigkeiten des Shopsystems aufzubohren. TOXID unterstützt übrigens auch TYPO3, WordPress und andere Systeme. Die Inhalte wandern dabei als XML in OXID.

XForms Manager + Community Addon

Yakamara demonstrierte den XForms Manager, das neue Allzweckmittel für jegliche Form von tabellarischen Daten, die von Redakteuren gepflegt werden können. Das Addon erinnert an Drupals CCK und ermöglicht ein Zusammenklicken von Datenfeldern samt Relationen. Beispiel aus der Praxis: Um ein Nutzerverzeichnis zu erstellen, werden Gruppen angelegt, danach eine Eingabemaske mit typischen Feldern wie Name, E-Mail-Adresse und Standort generiert und sinnvoll verknüpft. Der XForm Manager stellt dafür alle Werkzeuge bereit und erweitert die Datenbank.
Diese Möglichkeiten sind schon überaus praktisch, aber es sollte noch besser kommen. Denn auch das neue Community-Addon wurde vorgestellt, das in Verbindung mit den XForms dafür sorgt, dass Prozesse um den neu geschaffenen Datenbestand entwickelt werden können wie z.B. Registrierung, Login und gängige Features zur Nutzerverwaltung.
Das alles gab es auch vorher schon, nur war es längst nicht so einfach zu handhaben und erforderte viel eigene Entwicklungsarbeit, so dass REDAXO mit den nativen Möglichkeiten, die z.B. Drupal bietet, kaum mithalten konnte. Die beiden Addons rund um XForms und Community sind jedoch ein wichtiger Schritt in diese Richtung, und die anwesende Community war entsprechend begeistert von der Demonstration.

Kleines Zwischenfazit an dieser Stelle: REDAXO wird immer erwachsener und geschickter darin, mit Datenbeständen zu hantieren. Für den Redakteur jedoch bleibt es einfach und sinnvoll, und das war schon immer der entscheidende Grund, warum das System so gerne eingesetzt wird. Content is king, und man sollte Redakteure nicht zu Hofnarren machen.

Inhalte als JSON, Tagging, Facebook Connect

Weitere Vorträge. Pascal Szewczyk zeigte, wie REDAXO auf einer Microsite von DerWesten zum Einsatz kommt. Sie benötigt alle Inhalte als JSON, und natürlich kann REDAXO die liefern.

Joachim Dörr demonstrierte eine Portfolio-Website, deren Inhaltsstrukturen primär über Verschlagwortung abgebildet werden. Kampagnen gehören zu Projekten, Projekte gehören zu Kunden, Kunden stecken in Gruppen. Und das alles wird wild getaggt. Sehr schön umgesetzt!

Christophe Vouillamoz zeigt danach, wie Facebook Connect in eine REDAXO-Umgebung integriert werden kann, um all die Social-Dingse an eine Website kleben zu können, die Facebook anbietet. Christophe hat dafür ein Addon entwickelt, das feiner nicht sein könnte. Respekt und großes Interesse seitens der Community.

Oliver Kreischer demonstrierte sein Basismodul zum Umgang mit Bildern, GN2 erklärte ihr Vorgehen auf einer Website mit Buchrezensionen. Und überhaupt wurde auch in den Gesprächen untereinander viel über Best Practices im Umgang mit dem CMS gesprochen.

REDAXO 5

Jetzt endlich REDAXO 5. Jan demonstriert den aktuellen Stand und erklärt, was gemacht wurde und welche Ziele verfolgt werden:

  • Der Core soll so schlank wie möglich gehalten werden.
  • Nahezu sämtliche Funktionalität dockt zukünftig als Addon an. Auch vieles von dem, was vorher Kernfunktionalität war.
  • Zukünftiges Releases sollen damit schnell möglich sein und klein gehalten werden.
  • Es gab ein umfangreiches Refactoring, viele Altlasten wurden entfernt. Basis ist PHP 5.3.
  • Neue GUI: Aufklappbarer Seitenbaum, Drag & Drop, Themes. Sehr schick und fokussiert!
  • Aus dem Image Manager wird der Media Manager: Neue Möglichkeiten für Dateihandling, Rechtemanagement, Caching.
  • Software-Updates direkt im Backend: Vom Server erhalten (Core, Packages) und — oho! — zum Server pushen. Konkret: Plugin-Releases werden per Klick erstellt und veröffentlicht.
  • Ein Compat-Modus für REX 4-Websites
  • Wechsel von SVN zu GitHub: Transparenz und Möglichkeiten der Community zur Mitarbeit

Die brennende Frage an dieser Stelle: Wann wird REX 5 veröffentlich? Jan hat sich zu einer recht konkreten Antwort verleiten lassen (Hint: Kleine Zahl, Einheit Monate), aber vielleicht ist es besser zu sagen: Wenn es fertig ist.

Wir haben das Gefühl, es wird richtig gut.

Danke an Yakamara und alle Helfer für die Organisation und an alle Beteiligten für die guten Vorträge und netten Gespräche. Es war eine großartig entspannte Stimmung!

Ergänzende Links:

13.09.2011  ·  Dirk Schürjohann zum Thema Webkultur. Kommentare 2

State of Love and Trust

Manchmal trifft man auf Texte, die nicht mehr nur mit einem Nicken verarbeitet werden wollen. Julie Ng hat einen geschrieben, den ich gerne verlinken möchte:

State of Designer and Developer Talent in Europe – Reflections after Frontend Conf. 2011

Essenz:

[Europeans] care more about just making something great and being satisfied with that.

It’s just a different work life balance. There’s a lot of talent in Europe and they’re creating amazing stuff. They just don’t talk about it. And that’s okay.

Ich weiß nicht, wie die amerikanischen und englischen Webentwickler ticken, aber ja: Work-Life-Balance, my arse!

Und: Ich schnappe immer wieder auf, welche guten Dinge auch hier um uns herum entwickelt werden, wie viel Potential hier steckt und welcher Austausch unter der Haube statt findet. Auffällig — und das passt zu Julies Text — ist dabei: Diejenigen, die am meisten rocken, reden oft nur wenig drüber. Diejenigen, die besonders viel Wind machen, sind die anderen. Nicht immer, aber oft.
Will sagen: Nicht nur reden, sondern auch machen! Wer viel redet, sollte gute Gründe und den passenden Anlass dafür haben. Selbstmarketing muss authentisch sein.


(via Rodney)

30.08.2011  ·  Dirk Schürjohann zum Thema Kaffee.

招き猫 → قهوة

Wenn eine Katze ihr Gesicht wäscht, wird es Regen* geben.

Wikipedia

* Gimme, gimme, gimme!