02.08.2008 · Dirk Schürjohann zu den Themen Twitter, Webkultur und Zitate.
Twittern ist wie iPhone: Famos, auch wenn man es nicht nutzt.
- Kommentar bei Blog Age, 2008
Es heißt immer wieder, Twitter würde erst dann verstanden, wenn man damit beginnt, es zu nutzen. Erst dann komme der Spaßfaktor und oft sogar eine angenehme Form von Suchtverhalten. Wer nicht twittert, könne das nicht nachvollziehen.
Ich twittere nicht, glaube aber, recht gut verstehen zu können, worin der Reiz liegt. Und ich bin mir sicher, dass ich Spaß an Twitter hätte. Dennoch meide ich das Ding auch weiterhin für ein Weilchen. Solange noch, bis die Neugierde alle Vorbehalte gegenüber Aufwand, Reizüberflutung und Interessenskonflikte entkräften kann. Oder muss. Oder will.
17.06.2008 · Dirk Schürjohann zu den Themen Def Leppard, Usability und Webkultur.
In einem Gespräch im SELFHTML-Forum geht es gerade darum, ob und in welcher Form es sinnvoll ist, Musik auf Websites einzubinden, die beim Betreten einer Seite automatisch abgespielt wird. Meinungen wie die nachfolgende sind dabei naheliegend:
Autostart darf im Web meiner Meinung nach nie [..] sein. Stell dir vor, ich höre gerade (sehr laut) Musik und plötzlich dudelt da irgendetwas anderes rein..
- Kai345
Das ist allerdings ein Pauschalurteil, gekennzeichnet durch Marker wie »nie« oder »immer«. Und natürlich sind Pauschalurteile immer schwierig, so dass meine Antwort – unabhängig von der lauten Musik – obligatorisch war:
Den ganzen Artikel lesen: »Musik auf Websites: Def Leppard gegen die Message.«
13.06.2008 · Dirk Schürjohann zu den Themen Webkultur und Zitate.
In einem Expertenforum sollte man davon ausgehen, dass sich ein Haufen von taktischer Erfahrung ansammelt. Und dazu gehört dann eben auch, dass man Frames genauso in Frage stellt wie die Schottische Furche.
- XING-Forum »Webdesign und Usability«, 2008
Betrifft Internetforen, deren 82 Millionen Fußball-Bundestrainer und ihre richtige Taktik, wenn es um Frames geht.
Schottische Furche?!
20.05.2008 · Dirk Schürjohann zu den Themen Clapton, Hendrix und Webkultur.
Ein Internetdienstleister – egal ob Einzelkämpfer, kleines Team oder Global Player – weiß für gewöhnlich sehr gut, was für seinen Kunden das Beste ist. Und falls er es nicht ganz genau weiß, hat er zumindest eine starke Vermutung, ein Bauchgefühl oder ein kompetentes Engel-Teufel-Duo auf den Schultern, das handfeste Infos vom Besten für den Kunden zuflüstern kann.
Vermutung, Bauchgefühl, Engel und Teufel sind die Kompetenz und die Erfahrung eines Dienstleisters.
Vergleiche. Will man möglichst treffend einschätzen, was das Beste ist, helfen Vergleiche: was kann ich selbst und was können andere. Schon als Kind lernt man zu vergleichen.
Man müsste das Thema an dieser Stelle weiter ausbreiten und vielleicht von Beobachtungen erzählen, dass Gitarristen sehr schnell in Versuchung kommen, ihr Spiel mit Eric Clapton oder Jimi Hendrix zu vergleichen, und dass das Intro von Metallicas ‘Nothing else matters’ einfach genug zu sein scheint, um an tausenden von Lagerfeuern angeklampft werden zu können..
Wenn ich aber das Beste für diesen Artikel will, weiß ich hoffentlich, dass es andere Leute gibt, die das Thema mit den Vergleichen viel besser erklären und darstellen können als ich. Und eigentlich wollte ich auch von Anfang an nur auf diese eine Sache hinaus:
Es ist für alle Beteiligten eines Internetprojekts schwierig, das Beste herauszufinden und zu realisieren.
Den ganzen Artikel lesen: »Über Dienstleister, Clapton und Hendrix: Nothing else matters.«
25.02.2008 · Dirk Schürjohann zu den Themen Webkultur und Zitate.
Die drei wichtigsten Elemente einer Website?
Menschen und Inhalte.
Ja, drei.
The website’s three most important elements?
People and content.
Yes, it’s three.