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Artikel zum Schlagwort »CMS«

27.10.2009  ·  Dirk Schürjohann zum Thema CMS. Kommentare 7

Überlegungen zum ’2009 Open Source CMS Report’

os_cms_report-2009Vor knapp zwei Wochen wurde der »2009 Open Source CMS Report« veröffentlicht (PDF-Download, 4 MB). Herausgeber sind die Agentur water&stone und das Internetmagazin CMSWire. Das Dokument umfasst mehr als 90 Seiten und versucht sich an einer Analyse der gängigen Open-Source Content-Management-Systeme bzgl. Verbreitung, Relevanz und Entwicklung.

Die Beobachtungen sind ganz spannend, wenn auch etwas einseitig. Einseitig deshalb, weil zum einen der durchschnittliche Nutzertyp sehr amerikanisch ist, und weil zum anderen nur die Umgebung der Systeme — z.B. Popularität, Nutzererfahrungen, Downloads, Suchmaschinen-Ranking, Aktivität in Social-Media-Umgebungen — berücksichtigt wird, jedoch nicht die Qualität und das Entwicklungspotential der Systeme selbst. Dennoch: Die Ergebnisse sind interessant, und hier kommen noch ein paar Überlegungen dazu:

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19.10.2007  ·  Dirk Schürjohann zu den Themen CMS, Kommunikation und Mehrsprachigkeit. Kommentare 4

Gebrauchstaugliche Mehrsprachigkeit: it’s all about Sprachfolge

Mehrsprachige Websites zu entwickeln scheint im ersten Moment recht einfach: man spiegelt die vorhandene Struktur und den Content, done. Wer’s genau nimmt, macht sich noch Gedanken über URL-Schemata und die Sprachauswahl (automatisch und manuell), interne Verlinkung oder eine mögliche Mehrfachverwertung von Inhalten. Und diejenigen, die es sehr genau nehmen, fangen nicht eher mit der Umsetzung an, bevor nicht das Wort »Content Negotiation« gefallen ist.

Letzterer ist der Punkt, der von den eben genannten am meisten auf die Gebrauchstauglichkeit der Website abzielt. Content Negotiation ist die Möglichkeit, dass ein Jaap einem Pierre einen Link von www.example.be schicken kann, und dass Pierre mit diesem Link die französische Variante der Website aufruft, während Jaap doch die flämische Version der Seite gelesen hatte — so erklärt man es beim W3C. Gebrauchstauglichkeit deshalb, weil die Ausgabe des Inhalts sich nach der im Browser angegebenen Sprachfolge von Jaap und Pierre richtet, ohne dass die Jungs dafür irgendwas auf der Website angeklicken müssen (wobei sie natürlich auch manuell die Sprache wechseln können).

It’s all about Sprachfolge, und das macht’s im Backend ein Stück weit komplizierter als anfangs noch angenommen. Neben den technischen Fragen sollte man auch über konzeptionelle Fragen nachdenken, etwa: was bekommen Nutzer zu sehen, die wichtige Einstellungsmöglichkeiten ihres Browsers zurecht nicht auf der vierten Ebene eines unscheinbaren Menüs vermuten, und dessen Firefox deshalb ausschließlich Englisch spricht? Und wie läuft das eigentlich für mich als Anbieter mit Fotos und anderen Medieninhalten auf meiner Website: muss ich nun jedes Bild in allen Sprachen einstellen und klicke mich in Bildergalerien noch um den Verstand?

Nein, Mehrsprachigkeit ist nicht einfach. Aber wenn wir schonmal dabei sind, sollten wir drei Maßnahmen beachten:

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15.10.2007  ·  Dirk Schürjohann zu den Themen CMS und Zitate.

Content Management (Q3)

Einen Webauftritt verkaufen, für den siebenhundert statische Seiten von Hand geschrieben werden sollen?

[Das] ist so, als würdest du einem Kunden 700 Seiten bedrucktes Papier unterschiedlicher Formate in die Hand drücken, anstatt ihm einen sauber gebundenen Katalog anzubieten. Die Inhalte beider Produkte sind mehr oder minder gleich, jedoch ist ersteres kaum brauchbar, vor allem nicht über einen längeren Zeitraum.

- SELFHTML-Forum, 2004